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F: Warum Scheibenbremsen ?
A: Scheibenbremsen bieten ein Höchstmass an Sicherheit und Performance. Keine andere Bremsenart lässt sich so gut dosieren und beißt so nachhaltig wie eine Scheibenbremse. An Ihrem Auto oder Motorrad fahren Sie doch auch Scheibenbremsen, oder ?
Dies nicht ohne Grund. Es gibt kein wirkungsvolleres, effizienteres mechanisch betätigtes Bremsverfahren, als eine Scheibenbremse.
Weitere Vorteile: eine Scheibenbremse bremst auch noch bei Nässe, Schmutz oder Schlamm zuverlässig. Denn es ist der Scheibenbremse egal, ob der Felgenrand verschmutzt oder nass ist. Thema Felgenverschleiß: Sie können Ihre »Disc-Felge« theoretisch ewig fahren. Es gibt ja keinen bremsenbedingten Verschleiß mehr, der das Austauschen einer Felge erforderlich machen würde.

F: Warum Fully ?
A: Von der Wirkungsweise einer Federgabel sind die meisten überzeugt und niemand überlegt ernsthaft, ob er eine Federgabel nun haben möchte oder nicht. Da in fast allen Bikes eine solche ab Werk angeboten wird, überlegt auch niemand, ob er sich diese wieder ausbauen lassen soll. Die Vorteile haben Sie bereits erkannt und selbst erfühlt: Fahrkomfort und Sicherheit. Mit einer Federgabel bleibt das Vorderrad länger ruhig und dadurch länger steuerbar. Ermüdende Stöße werden abgedämpft. Nun, was läge näher, als sich diese Vorteile auch für die Rückenpartie vorzustellen ? Die Entlastung der Lendenwirbelsäule beziffern Experten auf über 30%. Der Hinterbau bleibt länger stabil, das ganze Bike dadurch auch auf holprigen Terrain besser kontrollierbar. Es wird technische Passagen geben, die mit einem Hardtail unfahrbar sind, aber mit einem Fully gemeistert werden können. Nicht nur Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

F: Warum sind breite Reifen besser als schmale ?
A: Während der gesunde Menschenverstand der Meinung sein dürfte, dass der schmale Reifen einen niedrigeren Rollwiderstand, eine niedrigere Haftreibung und damit einfach besser läuft wie ein breiter Reifen, so widerlegt die technische Betrachtung dies. Die Firma Bohle-Schwalbe hat hierzu wie folgt festgestellt: Bei gleichem Luftdruck haben der breite und der schmale Reifen eine gleich große Aufstandsfläche. Während sich der breite Reifen eher in die Breite platt drückt, hat der dünne Reifen eine schmalere aber längere Aufstandsfläche. Durch die stärkere Abflachung des schmalen Reifens wird der Radlauf „unrunder“ und der Reifen muß sich beim Abrollen stärker verformen. Beim breiten Reifen wirkt sich die Abflachung weniger in Laufrichtung aus. Daher bleibt er „runder“ und rollt leichter.
Bereits bei 2bar rollt ein 60 mm breiter Reifen so leicht wie ein 37 mm bei 4bar !
[hier nachzulesen]
Von Rundlauf mal abgesehen, erhöht sich der Fahrkomfort, Traktion und Sicherheit mit einem breiten Reifen spürbar. Inzwischen sind beim Mountainbike Reifenbreiten von 2.25 Standard. Testen Sie das einfach mal selbst.

F: Warum Trinkrucksack statt Trinkflasche ?
A: Der Urvater aller Trinkrucksäcke ist der Camelbak. Viele andere Hersteller haben das Thema inzwischen auch interpretiert und präsentieren Trinkrucksäcke in ihrem Produktsortiment. Die großen Vorteile eines Trinkrucksackes sind einfach erklärt. Erstens kann ich Flüssigkeit aufnehmen, während des uneingeschränkten Fahrbetriebes, d.h. Hände am Lenker, Füsse auf den Pedalen und Kopf schaut in die Richtung, in die ich fahre. Probieren Sie das doch mal mit einer konventionellen Trinkflasche: Sie müssen mit einem Arm irgendwo im Rahmendreieck hantieren, womöglich Ihren Blick dorthin richten, Sie fahren in diesem Moment nur einhändig und müssen zum Trinken auch noch Ihren Kopf nach oben bzw. zurück nehmen. Es entsteht ungewollt eine Gefahrensituation. Zum Zweiten kann ich mit dem Mundstück am oder im Mund kontinuierlich kleine, dosierte Schlücke Flüssigkeit aufnehmen. Der Flüssigkeitspegel bleibt konstant. Mit einer konventionellen Trinkflasche trinkt man i.d.R. in (zu) langen Zeitabständen, weil das permanente Greifen nach der Flasche mitunter nervig ist. Drittens gibt es Trinkrucksäcke nicht nur als reine Flüssigkeitsreservoires, sondern auch mit Gepäckvolumen. Somit lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: ich habe immer ausreichend Trinkflüssigkeit dabei (bis zu 3 Liter) und benötige keinen zusätzlichen Bikerrucksack mehr. Sicher gibt es noch weitere Gründe, aber diese drei genannten sprechen bereits eine deutliche Sprache. Probieren Sie es doch einfach mal aus, wir beraten Sie gerne.

F: Warum Kundendienst ?
A:
Nach der kostenlosen Erstinspektion benötigt Ihr Rad auch in den Folgejahren regelmäßige Wartung und Pflege. Denken Sie an Ihr Auto. Nicht grundlos ist es ratsam in regelmäßigen Abständen einen Kundendienst in Anspruch zu nehmen. Nein, wir wollen Ihnen keine Intervalle vorschreiben. Wir empfehlen jedoch bei regelmäßiger Nutzung Ihres Rades 1 x im Jahr einen Service durchführen zu lassen. Moderne Fahrräder verfügen über eine teils komplizierte Technik (z.B. Schaltung und Bremsanlage). Manche Teile sind inzwischen wartungsarm, aber generell sollten Sie Ihrem Fahrrad eine jährliche Wartung gönnen. Wir sprechen vor jedem Kundenservice mit Ihnen die Vorgehensweise und die geplanten Arbeiten durch.

F: Warum Klickpedale ?
A:
ein effizientes Pedalieren ohne Klickpedale ist nicht möglich. Über das Bindungssystem wird eine direkte Kraftübertragung ermöglicht. Während z.B. mit dem rechten Bein das rechte Pedal nach unten gedrückt/getreten wird, wird gleichzeitig mit dem linken Bein das linke Pedal nach oben gezogen. Es findet dadurch eine runde und sehr dynamisch Tretbewegung statt (runder Tritt). Mit einem normalen Bärentatzenpedal ist dies schon alleine deswegen nicht möglich, weil der Fuß beim Ziehen den Kontakt zum Pedal verlieren würde.
Den Bindungskontakt funktioniert wie bei einer Skibindung. Man steht sicher im Pedal und im Notfall (z.B. bei Sturz) löst die Bindung zuverlässig aus.

F: Warum Compakt Übersetzung beim Rennrad?
A:
Für viele Rennrad Puristen der alten Schule ist der Gedanke an eine 3-fach Kurbelgarnitur ein »No Go«. Mit einer klassischen 2-fach Kurbel war man schließlich früher auch überall hinauf gekommen. Richtig, aber warum sollte man es sich heutzutage nicht etwas leichter machen als früher ? Eine 3-fach Kurbel muss es nicht unbedingt sein. Unser Geheimtipp lautet Compakt Kurbel. Sie stellt mit 34-50 Zähnen einen perfekten Kompromiss dar. Man erzielt noch ausreichende Geschwindigkeiten und den Bergen ist der Schrecken genommen. Rein optisch fällt eine Compakt Kurbel im Gegensatz zu einer 3-fach Kurbel nicht wirklich auf.

F: Warum für Damen einen Ladysattel ?
A:
Liebe Frauen, geben Sie sich bitte nicht mit einem Unisex-Sattel zufrieden, nur weil der gerade auf dem Rad montiert ist, das sie kaufen möchten. Der Sattel, über den häufig zu wenig gesprochen wird, ist wichtiger, als die meisten denken. Gerade für die weibliche Anatomie bieten Damensättel entscheidende Vorteile. Die Satteldecke/Sitzfläche ist an die Bedürfnisse des weiblichen Gesäßes angepasst. Dies häufig in Verbindung mit einer Aussparung in der Sattelmitte, die zu einer spürbaren Entlastung des empfindlichen Damms bzw. Schambeines führt. Der richtige Sattel entscheidet darüber, ob Sie sich schlussendlich auf dem Rad wohlfühlen oder nicht. Die Sitzposition kann noch so ergonomisch perfekt sein, wenn der Sattel unangenehm ist, verdirbt er Ihnen den Spass am Radfahren.

F: Warum Ergongriffe ?
A:
Gemeint sind hier die ergonomischen Griffe der Firma Ergon. Diese bieten Abhilfe für ein altbekanntes Problem. Sie kennen es bestimmt von sich selbst, wenn bei längerem Radfahren plötzlich die „Hände einschlafen“, wenn es das Kribbeln anfängt und sich die Hand teilweise taub anfühlt. Die Ursache dafür ist leicht zu erklären: Bei normalen, üblichen Lenkergriffen nehmen die Hände relativ zur Lenkstange und Unterarm automatisch eine Haltung ein, bei die Gefäße und andere Versorgungsstränge (Blut und Nerven) teilweise abgeknickt werden. Unterarm, Handgelenk und Hand bilden durch diese Griffhaltung keine gerade Linie, sondern eine leichte Abknickung. Diese ist allerdings ausreichend, um nach einer gewissen Zeit o.g. Probleme zu verursachen. Wirksame Abhilfe schaffen hier die Ergongriffe. Dank genialem, durchdachten Aufbau wird die Hand derart abgestützt, dass eine ergonomische Korrektur der Haltung stattfindet. Durch den Ergongriff wird die Hand quasi in eine Stellung »gezwungen«, in der zum Unterarm eine gerade Linie geschaffen wird. Gefäße und Versorgungsstränge werden nicht mehr abgedrückt. Kein Kribbeln mehr, Keine Taubheit mehr. Auch wenn die Griffe etwas gewöhnungsbedürftig sind, so überzeugt das Ergebnis in allen Belangen.

 
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