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Was bringt eine absenkbare Sattelstütze?

An immer mehr All Mountains und Enduro Fully verbauen die Hersteller werkseitig absenkbare Sattelstützen. Fest steht: Wer es einmal ausprobiert hat, will es nicht mehr missen und nimmt das Mehrgewicht gegenüber einer normalen Sattelstütze gerne in Kauf. Der gemütliche Tourenbiker wird aus einer absenkbaren Stütze kaum einen für ihn messbaren und nutzvollen Vorteil ziehen, obwohl zum Überwinden eines plötzlichen Hindernisses das Absenken der Sattelhöhe durchaus als Erleichterung empfunden wird.

Denn die vertikale Bewegungsfreiheit wird im abgesenkten Zustand deutlich erweitert. Auch das Agieren aus der sog. Grundposition heraus ist nach dem Absenken erheblich effektiver, weil man über die Beine mehr abfedern kann. Wer zudem eine Affinität zum Vertride hat, also die Ausrichtung seines Einsatzbereiches eher abfahrtsorientiert sieht, wer gerne selektive, mal flowige mal technische Singletrails aufsucht, der wird eine solche Sattelstütze sehr schätzen. Für die abrupte Gewichtsverlagerung nach hinten, ist die Absenkung ein Segen. Immer dann, wenn es aus der Waagerechten in eine steilere Abfahrtspassage geht, verursacht die blitzschnelle Absenkung bereits das erste Grinsen. Technisch wird die Absenkung über einen geschlossenen Hydraulikkreislauf gesteuert. Idealerweise verfügt die absenkbare Sattelstütze auch über eine Fernbedienung, die am Lenker montiert ist. So kann man bequem per Knopfdruck das Ab und Auf der Stütze aktivieren.

Es gibt diese Stützen inzwischen auch zum Nachrüsten.